Schülerberichte

Das Projekt Bau einer Cajon (Sitztrommel) war für die VABO-Klasse von Hr. Dreizler eine Herausforderung. Zuerst galt es die verschiedensten Holzwerkzeuge und Materialien, wie z.B. Holz, Leim, Schrauben, Farben, Hammer usw. kennen zu lernen. Danach wurden diese dann in der Praxis, beim Bauen der Trommel, verwendet. Die Schüler waren sehr interessiert und mit Elan an Ihrer Arbeit. Bei der farblichen Gestaltung, der Trommeln, wurde die künstlerische Ader der Schüler geweckt und Ihre Kreativität war erstaunlich. Das Holz wurde geölt, lackiert, angemalt, die verschiedensten Symbole auf lackiert bis hin zur freien Handbemalung. Das Endprodukt der teilnehmenden Schüler kann sich sehen lassen und daher ist es auch nicht verwunderlich, dass diese mit Stolz auf Ihr erreichtes Werk zurückblicken. Das schriftliche Resümee der Schüler war durchweg positiv. Und ein Zitat einer Schülerin spricht für sich „Ich hoffe wir bleiben immer so lustig und nett miteinander“. Mein herzlicher Dank für die tolle Zusammenarbeit gilt Herrn Dreizler und den Schülerinnen und Schülern des VABO. Jörg Sauter

Die DKSM bedankte sich ausführlich bei der SMV für die erlaufene Summe von 1518,60 € bei dem Spendenlauf im letzten Schuljahr. Herzlichen Glückwunsch an so eine erfolgreiche SMV und zu so einem gigantischen Ergebnis. Im Anschluss fand eine ausführliche Aufklärung und Beratung statt, bei der die Mitglieder der SMV alle Fragen zur Knochenmarkspende stellen konnten. Sie überlegen jetzt, ob sie eine Typisierung an der Schule organisieren wollen. Der nächste Spendenlauf ist am 31.Mai 2019.

Der Tübinger Ruderverein TRV Fidelia hat für uns im Rahmen des Sporttags einen tollen Schnupperkurs ermöglicht. Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich!

Einen Uni-Tag in Tübingen erlebte die JS1 des SGGs. Zunächst konnten die SchülerInnen wählen, ob sie eine Vorlesung im Fach Erziehungswissenschaften oder Psychologie besuchen. Nach eineinhalb Stunden geballter Wissensvermittlung teilte sich die Gruppe. Die SchülerInnen erfuhren in der Zentralen Studienberatung der Universität Tübingen alles rund um´s Studieren – von der Entscheidung für einen Studiengang, über das Einschreibeverfahren bis hin zu Tipps zur Wohnungssuche in Unistädten. Anschließend gab es die Möglichkeit die Universitätsbibliothek kennen zu lernen und diese mit Hilfe einer Aufgaben-Rally näher zu erkunden.

Wie sah Erziehung vor 60-70 Jahren aus? Im Rahmen eines Erzähl-Câfes berichtete die Großmutter einer Schülerin von ihren Kindheits- und Jugenderinnerungen. Sie verdeutlichte mit interessanten Erfahrungsberichten, dass ihre Erziehung früher recht streng war. Geldnot und Armut prägten die Nachkriegsjahre. Vor allem die Mütter hatten es sehr schwer, da viele Ehemänner im Krieg gefallen oder in Gefangenschaft waren. Daher mussten die Frauen die Familien alleine versorgen. Wurden Frauen unehelich schwanger, waren sie starker gesellschaftlicher Stigmatisierung ausgesetzt. Unterstützungs- und Hilfsangebote gab es damals nicht. Trotz allem erlebte die anwesende Großmutter ihre Kindheit positiv - sie berichtete von fröhlichen Kinderfesten und von vielen Spielen im Freien. In der Jugendzeit vergnügte man sich mit Tanzkursen, wo man nicht selten seine „erste große Liebe“ kennenlernte. Neben den Erkenntnissen, wie Erziehung von gesellschaftlichen Veränderungen geprägt sein kann, fassten manche SchülerInnen, angeregt durch den Besuch, den Entschluss, die eigenen Großeltern einmal wieder zu besuchen und ihren Geschichten von früher zuzuhören.

(Sina Buckenmaier, Lisa Rausch, Elisabeth Haurich aus der JS1)

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